Warum wir lüften lernen müssen

 

Es gibt viele Ereignisse, die zu echten Klimakatastrophen in unseren Wohnungen führen können: Arbeitslosigkeit, Rentenbezug, Familienzuwachs, um nur einige zu nennen. Die steigenden Energiepreise zwingen zu Sparmaßnahmen: die Heizkörper werden gedrosselt, die Fenster seltener geöffnet. Vielen sind die physikalischen Abläufe nicht bewusst: "Ich heiz' doch nicht für draußen."; "Die Fenster sind undicht, sie beschlagen von innen."; "Es ist kalt in der Wohnung, die Kälte kommt über die Wände."

Bauliche Veränderungen, die zum Beispiel ein in den 1960er Jahren erbautes Gebäude im Laufe der Zeit erfährt, stellen immer einen Eingriff in die physikalischen Gegebenheiten dar. Das Gebäude hatte nach heutigen Maßstäben eine unzureichende Dämmung, eine Kohleofen-Beheizung und Einscheiben-Verglasung. Die innere Luftfeuchtigkeit stieg daher nur selten auf über 40 %.

Dann wird im Laufe der folgenden Jahre die Fassade erneuert, die Heizungsart und die Fenster ausgetauscht, vielleicht wird sogar nachträglich gedämmt. Was hinsichtlich des Nutzerverhaltens (heizen und lüften) vorher klimatechnisch funktioniert hat, führt jetzt zur Klimakatastrophe, weil das Haus mitunter "pottendicht" ist.

Solche, oben beschriebene und andere Äußerungen, die wir täglich hören, sind der beste Beweis für die Notwendigkeit des "Lüftenlernens". Unser THA-Programm hilft Betroffenen, die nunmehr bestehenden physikalischen Zusammenhänge besser zu verstehen und Lüftungsintervalle zu erkennen, um die richtigen Zeitpunkte für den Luftwechsel bestimmen zu können.

Auf diese Weise konnten wir bereits Dutzenden Familien helfen, alleine durch die Bestimmung der richtigen Lüftungszeitpunkte, -dauer und -intervalle die Feuchteentwicklung in der Wohnung auf ein Niveau zu bringen, das den schimmelpilzkritischen Bereich an der Bauteiloberfläche nicht mehr erreicht und ein zukünftig schadenfreies Wohnen ermöglicht.

Für mehr Informationen schicken Sie uns eine eMail über die Kontakt-Seite mit dem kurzen Text "THA".